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Flugreisen – vor allem Langstreckenflüge – können anstrengend sein. Doch mit meinen 20 Tipps für den Flughafen und die Zeit im Flieger kommst du sicher entspannt im Urlaub an.

Ich fliege unheimlich gerne. Dabei fängt die Flugreise für mich schon am Flughafen an, denn selten erlebe ich mehr Emotionen (okay, vielleicht erlebt man die im Fußballstadion, aber das ist nicht mein Ding!).

Erwartungsvoll steht die Familie bei der Ankunft und wartet auf die Liebsten, während sich daneben ein Pärchen noch einmal fest umarmt. Ich könnte Stunden am Flughafen verbringen!

Und auch die Zeit im Flugzeug weiß ich zu schätzen, denn ohne mein Ablenkungs-Monster Nr. 1 – das Internet – komme ich auch endlich entspannt zu anderen Dingen: Ein gutes Buch lesen, den neuesten Film angucken, an einem bis fünf Blogbeiträgen arbeiten.

Und doch bin ich immer auf der Suche nach Tipps und Tricks am Flughafen, bei der Buchung oder für den Flug, mit denen ich meine Reise angenehmer gestalten kann. Meine vorläufige Sammlung zeige ich dir jetzt:

Startendes Flugzeug auf der Rollbahn

Tipps bei der Buchung

#1: Gepäck, Entertainment, Essen – was ist im Flugpreis inbegriffen?

Informiere dich schon bei der Buchung deines Tickets, welche Leistungen inklusive sind. 

In Zeiten von Ryanair, Germanwings, Condor und Co. ist nicht mehr alles selbstverständlich. 

Wie viel Gepäck möchtest du mitnehmen und musst du das eventuell zusätzlich bezahlen?

Du möchtest unbedingt am Fenster sitzen oder neben deinem Travel-Buddy? Prüfe, ob die Sitzplatzwahl inklusive ist. 

Bist du mit Buch und Musik zufrieden oder möchtest du eine Auswahl an Filmen und Serien haben? Schau nach, ob und welches Entertainment dein Flieger bietet (ich war auch erstaunt, dass ich das für meinen bevorstehenden Flug nach Asien mit Condor zusätzlich buchen musste).

Hast du das vorher recherchiert, erlebst du am Flughafen und im Flugzeug keine bösen Überraschungen. 

#2: Check-in von daheim erspart dir lange Wartezeiten

Die Digitalisierung hält Einzug, auch bei Flugreisen. Immer weniger Schalter werden von immer weniger Bodenpersonal bedient. Daher empfehle ich dir dringend, schon vor deinem Flug online einzuchecken.

Die Bordkarten kannst du dir danach entweder über eine entsprechende App auf dein Handy laden (yeah – weniger Papier!) oder über den heimischen Drucker printen. Solltest du keinen haben, dann kannst du dir deine Boarding-Pässe am Flughafen über die Selbstbedienungsterminals ausdrucken (kleiner Tipp für Ryanair und den Frankfurter Flughafen: Hier gibt es leider keine Terminals, solltest du also weder die App noch selbst gedruckte Boardingpässe haben, musst du dich am Schalter anstellen).

Solltest du nur mit Handgepäck reisen, kannst du am Flughafen einfach durch den Sicherheitscheck und direkt zu deinem Gate gehen. 

Wenn du Gepäck dabei hast, kannst du das am Baggage Drop-off Schalter abgeben, bei dem die Schlangen schnell abgearbeitet werden. 

#3: Wie viel Handgepäck ist eigentlich erlaubt?

Das ist bei jeder Fluglinie etwas anders, daher musst du vor deinem Flug einen Blick in die Gepäckbestimmungen werfen.

In der Regel darfst du ein Handgepäckstück (kleiner Trolli oder Rucksack) und zusätzlich einen persönlichen Gegenstand – sprich Handtasche, Rucksack, Beutel – mit an Bord nehmen.

Das Handgepäckstück sollte 55 cm Höhe und 8 Kilogramm nicht überschreiten. 

Pass besonders bei den günstigen Linien und Kurzstrecken auf, die haben oft andere Bestimmungen als Langstreckenflieger.

Photo by chuttersnap on Unsplash

#4: Achte auf die Flugzeiten, wenn du sparen willst

Wenn du nicht nur übers Wochenende wegwillst, dann sei flexibel. Sowohl mit deinem Abflugtag als auch mit der Uhrzeit. 

Flüge am Dienstag oder Donnerstag sind meistens ein wenig günstiger als montags oder samstags/sonntags. 

Bei Skyscanner kannst du dir eine Monatsübersicht anzeigen lassen, die günstige Flugtage farblich markiert und dir die Auswahl erleichtert. 

Auch bei Flügen am späten Nachmittag oder Abend kannst du ein paar Euro einsparen, die sind weniger beliebt als Abflüge am Morgen oder Vormittag.  

#5: Flugangst? Achte auf deine Abflugzeit

Turbulenzen mag ich nicht. Sollte dir davon jedoch schlecht werden oder fliegst du nicht gerne und hast vor dem auf und ab sogar ein wenig Angst, dann versuche einen frühen Flug zu buchen. 

Morgens ist das Wetter meistens ruhiger, denn Gewitter und dazugehörige Regenschauer – bekannt als Turbulenzen-Macher – brauen sich oft am Nachmittag zusammen.

Zusätzlich solltest du einen Sitzplatz in der Mitte des Flugzeugs wählen, da spürst du eventuelles Gewackel des Flugzeugs weniger. 

Tipps und Tricks beim Packen

#1: Flüssigkeiten gehören in den Beutel

Bist du nur mit Handgepäck unterwegs, gehören alle Flüssigkeiten und Gele in einen durchsichtigen Beutel.

Du darfst maximal zehn kleine Behältnisse mit jeweils bis zu 100 ml einpacken und damit maximal einen Liter Flüssigkeiten mitführen. Dazu zählen neben Shampoo, Duschgel oder der Kontaktlinsenflüssigkeit auch Cremes, Deos und Stylingprodukte für die Haare.

Habe keine Hoffnungen, dass du bei der Sicherheitskontrolle die Mitnahme zusätzlicher Flüssigkeiten ausdiskutieren kannst. Mittlerweile sind alle Flughäfen ähnlich streng. Erspar dir und auch denen, die hinter dir in der Schlange stehen, unnötige Verzögerungen und halte dich an die Bestimmungen.

Solltest du nicht sicher sein, was alles in den Beutel gehört, kannst du das auf jeder Flughafen-Webseite zusätzlich recherchieren. 

#2: Schal und Socken immer dabei

Ja, ich bin eine Frostbeule und Klimaanlagen sind mein natürlicher Feind!

Daher steige ich immer mit Socken und Schal im Handgepäck in den Flieger. Auf Langstreckenflügen bekommt man zwar eine Decke, aber die schützt weder vor dem kalten Zug am Hals noch vor kalten Füßen.

#3: Sinnvoll packen

Nicht nur dein Beutel mit den Flüssigkeiten muss beim Sicherheits-Check auf das Band. Auch Elektrokram muss gesondert durch den Scanner. 

Dazu gehören vor allem Laptops, Tablets, Smartphones und Kameras. Ich musste auch schonmal mein Batteriepack und meinen Kindle aufs Band packen.

Verstaue daher deinen Elektrokram oben im Rucksack. Umpacken kannst du immer noch!

Blick in die Kabine eines Flugzeugs
Photo by Suhyeon Choi on Unsplash

#4: Ein Hoch aufs Flugoutfit

Ich gestehe: Am liebsten fliege ich einfach in Pulli und Jogginghose. Kein enger Bund, der kneift oder gar Gürtel, der mich einschnürt und die Klamotten passen sich jeder Sitzlage an. 

Aber selbst wenn du lieber etwas Öffentlichkeitstaugliches anziehen willst, empfehle ich dir, ein Flugoutfit zusammen zu stellen. Das kann eine Leggings oder Stoffhose mit bequemen Pulli sein, dazu deine Lieblingssneaker, die du im Urlaub eh sicher gebrauchen kannst. 

Der Vorteil von einem festen Flugoutfit: Es ist erprobt und bequem und erspart dir Zeit vor dem Kleiderschrank.

#5: Denk an deine Kopfhörer

Egal ob 12 Stunden nach Kuala Lumpur oder nur zweieinhalb nach Valencia: Die eigenen Kopfhörer müssen mit. 

Damit kannst du nicht nur nervige Gespräche ausblenden oder deinem Lieblings-Hörbuch lauschen, sondern auch das andauernde Brummen im Flugzeug dämmen. 

Auf Langstreckenflügen mit Entertainment kannst du damit natürlich auch den neuesten Filmhit anschauen und die Umwelt schonen, denn die ausgeteilten Kopfhörer wandern meistens direkt in den Müll. Und selbst wenn nicht: Ich möchte lieber keine fremden Kopfhörer aufsetzen. 

#6: Nicht ohne mein Power-Pack 

Alles braucht Strom. Das Smartphone, das Notebook, die Bluetooth-Kopfhörer, vielleicht sogar deine Uhr. Und auch wenn es mittlerweile an allen Flughäfen genügend Steckdosen oder sogar abschließbare Lade-Spinde gibt (Hey Airport Frankfurt: Wann bekommt ihr das eigentlich?), verlasse ich das Haus ungern ohne mein Power-Pack.

Damit bin ich unabhängig und nicht an einen Ort gebunden.

#7: Kleine Auswahl an Frischmachern

Nach zehn oder mehr Stunden im Flugzeug fühlt man sich ganz schön matschig. Ein bisschen Pflege kann da nicht schaden, um sich während des Fluges und vor allem kurz vor der Landung etwas aufzufrischen. 

Bei mir sind immer Handdesinfektion, meine Zahnbürste und ein kleines Deo dabei. Noch ein paar Spritzer Wasser ins Gesicht und die Haare gemacht und ich fühle mich zumindest halbwegs menschlich. 

#8: Buntig, blumig, mit Muster

Koffer sehen alle gleich aus. Gut, ich übertreibe vielleicht ein wenig, aber die meisten Koffer, die aufs Gepäckband plumpsen, sind doch eher unifarben und dazu gerne schwarz. 

Schmücke deinen Koffer oder Rucksack mit einem Band, einem Gürtel, einer angebrachten Blume oder einem auffälligen Kofferanhänger und spare ein paar Minuten der Suche am Gepäckband.

#9: Zu viel Gepäck? 

Die Kofferwaage hat bei deinem Aufgabegepäck vor lauter Gewicht den Dienst quittiert? Dann nutze dein Handgepäck voll aus!

Bei den meisten Fluglinien kannst du ganze acht Kilo Handgepäck mitnehmen. Zieh also einfach deine schwersten Sachen an, trag lieber die Sneakers, auch wenn die Flipflops bequemer sind und packe anderen schweren Kram in dein Handgepäck. 

Startendes Flugzeug

Flughafen-Tipps vor Ort

#1: Der ultimative Flughafen-Tipp: Fotografier dein Auto

Schon mal durchs Parkhaus geirrt und dein Auto gesucht? Was im Einkaufszentrum noch verhältnismäßig einfach sein kann, ist an einem großen Flughafen kein Spaß. 

Solltest du also nicht die Möglichkeit haben, mit dem Zug zum Flughafen anreisen zu können, dann fotografier auf jeden Fall dein Auto mit der gut sichtbaren Stellplatz-Nummer. Zusätzlich solltest du natürlich auch die Parketage fotografisch festhalten. 

Du kannst aber auch vorher einen Blick auf dein Parkticket werfen. Am Frankfurter Flughafen werden schon seit geraumer Zeit das Parkdeck und die Nummer der Parkreihe aufs Ticket gedruckt.

#2: Stelle sicher, dass du dein Gepäck nicht holen musst

Du musst zwischendurch umsteigen? Herzlichen Glückwunsch, damit hast du nicht nur die Möglichkeit, dir einen weiteren Flughafen anzusehen, sondern kannst dir auch die Beine vertreten. 

Okay, ich gebe zu: Umsteigen nervt, aber viele Ziele sind nicht anders zu erreichen, wenn man nicht im Lotto gewonnen hat. 

Frage beim Abgeben deines Gepäcks, ob es bis zum Zielort durchgecheckt wird. 

Hast du deinen gesamten Flug in einer Buchung erledigt, musst du dein Gepäck in den meisten Fällen am Zwischenflughafen nicht holen (Achtung bei Flügen in die USA, hier musst du immer dein Gepäck abholen und neu einchecken!).

Solltest du deinen Flug selbstständig bei mehreren Airlines gebucht haben, wirst du es am Zwischenflughafen erneut einchecken müssen. Plane dafür genügend Zeit ein. 

#3: Bring your own bottle

Während der meisten Flüge wirst du Getränke bekommen. Mir ist das jedoch zu wenig und ich habe auch wenig Lust, ständig nach einem weiteren Schluck Wasser zu fragen.

Daher reise ich schon lange mit einer eigenen Wasserflasche. Die nehme ich leer mit zum Flughafen und fülle sie nach dem Sicherheits-Check mit Leitungs- oder Trinkwasser wieder auf. 

In Deutschland kannst du das Leitungswasser problemlos trinken und in Ländern, in denen das nicht möglich ist, gibt es am Flughafen entsprechende Wasserspender. 

Ich war ziemlich lange auf der Suche nach einer geeigneten Flasche, die nicht zu groß und schwer ist und trotzdem genügend Fassungsvermögen hat. Mit meiner neuen ECOtanka* bin ich total zufrieden!

#4: Essen muss der Mensch

Ja, im Flugzeug gibt es oft etwas zu essen, verhungern wirst du also nicht. Trotzdem empfehle ich dir, weder mit ganz vollem noch mit ganz leerem Magen zu fliegen. Dein Körper wird es dir danken.

Schau auf die Webseite deines Abflughafens, welche Restaurants und Bistros es gibt und ob du dort etwas für deinen Geschmack findest. 

Vielleicht ist es sogar sinnvoller, noch vorher zu Hause oder auf dem Weg zum Flughafen eine Kleinigkeit zu essen?

Flugzeuge aufgereiht am Flughafen

#5: Eitelkeit ade: Trag Brille statt Kontaktlinsen

Ja, ich mag meine Brille auch nicht besonders. Gerade wenn es in warme und vor allem sonnige Länder geht, möchte ich bei Ankunft direkt meine Sonnenbrille aufsetzen und das Urlaubsfeeling genießen.

Doch die trockene Flugzeugluft ist für mich eine Qual. Nicht nur meine Hände schreien förmlich danach, öfter eingecremt zu werden. Auch meine Augen leiden und die Kontaktlinsen kleben an meinem Augapfel.

Daher verzichte ich schweren Herzens auf meine Linsen und füge mich dem Brillenschlangen-Dasein im Flieger. 

#6: Suche dir ein ruhiges Plätzchen

Manchmal lassen sich längere Wartezeiten am Flughafen nicht vermeiden. Sei es der Umstieg oder auch die Verkehrssituation in einem anderen Land, die dich zwingt, dich zeitig auf den Weg zu machen.

Egal ob du die Stunden mit deinem Buch, beim Arbeiten oder mit einem Schläfchen verbringen willst, suche dir dafür ein ruhiges Gate. Dein Abflug-Gate wird sich ziemlich bald füllen und der Geräuschpegel jegliche Entspannung unmöglich machen.

Jeder Flughafen hat Ecken, in denen kaum andere Menschen sind – außer denen, die eben auch eine kleine Pause von Hektik und Lärm brauchen. 

Welche Tipps und Tricks für den Flughafen hast du für mich? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

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