Verpflegung im Urlaub – darauf solltest du achten und wie du mit Sicherheit die richtige Option für dich wählst

Essen im Urlaub – für viele ein wichtiges Thema. Für mich: Fast das Wichtigste. Sich durch die fremde Küche im Urlaub zu schlemmen, steht bei mir jedes Mal ganz oben auf der Wunschliste.

Bisher hatte ich dabei immer Glück, denn noch nie haben ich etwas gar nicht vertragen (klar, manchmal war der Magen schon etwas beleidigt) oder habe längere Beschwerden ertragen müssen.

Vielleicht ist das bei dir anders. Oder du bist noch nicht so reisererfahren und hast einfach Respekt vor dem, was dich erwarten könnte. Dann ist dieser Beitrag perfekt für dich, damit du das Thema „Verpflegung im Urlaub“ so entspannt wie möglich angehen kannst.

Ich zeige dir:

  • die verschiedenen Optionen, die man direkt bei der Hotelbuchung wählen kann
  • wie du gute und günstige Lokale in deinem Urlaubsort findest
  • ein paar Tipps für die Selbstverpflegung im Urlaub
Verpflegung im Urlaub – das besondere Abenteuer

Verpflegung im Urlaub: Die Optionen in deiner Unterkunft

Nicht jede Unterkunft bietet Essens-Optionen an. Ist dir das generell wichtig, kannst du das bei der Suche über die gängigen Plattformen wie booking.com* in den Suchkriterien auswählen und dir werden nur Hotels mit der ausgewählten Verpflegungsart angezeigt.

Aber welche Optionen gibt es überhaupt?

All inklusive:

Für viele die einfachste Option und vor allem in Ländern mit viel Pauschaltourismus oft möglich. In der Regel findest du diese Option in den großen Hotelanlagen mit Pool und in Strandnähe.

All inklusive bedeutet, dass sämtliche Mahlzeiten und auch Getränke in dem von dir bezahlten Preis dabei sind. Du kannst dich morgens, mittags und abends am Buffet satt essen. Snacks am Vormittag gibt es ebenso wie die Kleinigkeit am Nachmittag und Durst leiden musst du nie.

Auch Alkohol ist dabei, allerdings werden die angebotenen Cocktails meistens mit etwas günstigem, oft nationalen Alkohol gemischt und nicht mit teureren und bekannten Marken.

Vollpension:

Bei dieser Option bekommst du drei Mahlzeiten am Tag. Frühstück ist meistens ein reichhaltiges Buffet, während die anderen beiden Mahlzeiten entweder ebenfalls Buffet oder sogar a la Carte serviert werden.

Außer Wasser und vielleicht noch Softdrinks sind keine Getränke dabei, auch die Getränke während des Tages am Pool oder hoteleigenen Strand sind nicht inkludiert.

Halbpension:

Buchst du Halbpension sind Frühstück und Abendessen gesichert. Getränke sind in der Regel nicht dabei, manchmal der Frühstückssaft oder -kaffee.

Das ist eine gute Variante, wenn du tagsüber sowieso nicht im Hotel bist, sondern lieber auf eigene Faust oder mit gebuchten Touren die Umgebung erkundest.

Frühstück:

Ist eben nur Frühstück. Oft auch in Buffetform, in kleineren Hotels oder Guesthouses auch a la Carte. Getränke sind inkludiert.

Welche Option ist für dich die richtige?

Bei der Wahl der für dich richtigen Option ist es wichtig, deine Aktivitäten zu kennen. Wenn du viel unterwegs bist und nur zum Schlafen wieder ins Hotel kommst, lohnt sich all inklusive nicht.

Oft werden am Buffet zwar einige regionale Speisen angeboten, aber auch die bekannten Pommes und Schnitzel. Wenn dein Magen empfindlich ist und du Respekt vor der nationalen Küche hast, kann das eine gute Alternative sein.

Beim Buchen mit Frühstück solltest du die Preise kritisch prüfen. Viele Hotels nehmen doch relativ hohe Preise für das Frühstücksbuffet.

Ich esse morgens nicht viel, ein Frühstück für 20€ ist daher für mich einfach zu teuer, da tut es auch der Kaffee aus der Bar um die Ecke. Aber jeder braucht eine andere Morgenroutine.

Bist du neugierig auf die Küche des Landes, würde ich so wenig Verpflegung im Hotel buchen wie möglich. Denn oft findest du in den Lokalen der Umgebung viel authentischeres Essen, zu meist sehr vernünftigen Preisen

Reisen mit kleinem Budget: Wie du günstige Lokale findest

Trinkst du deinen Espresso am Markusplatz in Venedig, isst deine Paella auf den Ramblas in Barcelona oder holst dir den HotDog auf die Hand auf dem Times Square in New York, wird es teuer. Und manchmal noch nicht mal ein bisschen, sogar richtig unverschämt.

Ein Blick in die Seitengassen lohnt sich deshalb immer. Biegst du von den Hauptstraßen ab oder entfernst dich von bekannten Sehenswürdigkeiten, dann werden die Preise direkt günstiger und das Essen oft sogar besser.

Pub with cold Bier in Vietnam – der unbekannte Weg hat sich gelohnt

Restaurants sehen in anderen Ländern nicht so aus, wie du es es aus der Heimat vielleicht gewohnt bist. Die Räumlichkeiten sind oft einfacher, du sitzt auf Plastikstühlen und vielleicht gibt es nur einen Servietten-Spender statt der feinen Leinenware. Lass dich aber davon bitte nicht abhalten!

Ich habe in Vietnam am besten in kleinen Garküchen gegessen und dabei auf winzigen Plastikstühlen gegessen. Eine unfassbar leckere Pizza habe ich in einer winzigen Seitenstraße in Rom entdeckt. Und den wirklich besten Burger ever habe ich in einem winzigen Nest in den USA gegessen, in dem der Koch erst geholt werden musste. Ein bisschen Mut gehört also dazu.

Wenn du weniger abenteuerlustig bist, empfehle ich dir TripAdvisor. Die App zeigt die eine übersichtliche Liste an Restaurants in der Nähe und du kannst nach unterschiedlichen Faktoren wie Preis oder Küchenart filtern lassen und dazu jeweils die Bewertungen lesen.

Selbstverpflegung auch ohne Küche

Leidest du unter Allergien oder Unverträglichkeiten, dann ist für dich eine Ferienwohnung oder zumindest ein Hostel mit Kochmöglichkeit sicher die erste Wahl.

Den kleinen Hunger zwischendurch kann man aber auch ohne Küche bekämpfen. In vielen Unterkünften gibt es neben einem Kühlschrank oft auch einen Wasserkocher. Damit kannst du nicht nur Kaffee oder Tee zubereiten.

Auch wenn es sicher kein Hochgenuss ist: Kleine Fertiggerichte, die nur mit kochendem Wasser aufgefüllt werden müssen, kannst du in jedem 24/7 kaufen und sie sind schnell gemacht.

Ein kleines Taschenmesser begleitet mich sowieso auf allen meinen Reisen. Pack noch ein Gabel und vielleicht diese praktischen Faltbecher* ein. Im Supermarkt um die Ecke kannst du dir Brot und Aufstrich für Sandwiches besorgen. Oder du kaufst frisches Obst und etwas Joghurt und sparst dir das Frühstück.

Überlege also vor jedem Urlaub, welche Verpflegung für dich jetzt den meisten Sinn macht. Und habe keine Angst, auch mal neue Dinge zu probieren, denn wer will schon immer das gleiche essen?

Welche Tipps hast du für deine Verpflegung im Urlaub? Ich bin auf deinen Kommentar gespannt.

 

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4 thoughts

  1. Moin,

    für mich reicht Halbpension vollkommen aus, zwischendurch wird ein kleiner Snack zu sich genommen, den man überall zwischendurch findet. Habe allerdings noch nie einen All Inclusive-Urlaub gebucht, bin mal gespannt, wie das so wäre!

    Beste Grüße

    Tobias

    1. Hi Tobias,
      ich hab das vor Jahren tatsächlich einmal ausprobiert. Prinzipiell natürlich total entspannt und ich hatte auch ein sehr gutes Hotel mit tollem Essen. Aber man kommt halt nicht wirklich raus. Für ein paar Tage zum Ausruhen eignet sich das prima.

      Aber mittlerweile reise ich ganz anders und will viel unterwegs sein und viel sehen, da passt diese Option nicht mehr. Meistens buche ich nur mit Frühstück oder auch ganz ohne, da ich morgens eh nicht so viel brauche.

      Viele Grüße
      Magdalena

  2. Ich wähle meistens die Frühstücksvariante.
    Auch wenn ich nicht übermäßig viel in der Früh esse, startet für mich der Tag immer mit einem gesunden Frühstück. Darauf achte ich bei der Hotelwahl. In seltenen Fällen wähle ich auch Selbstversorger, wobei ich auch dann mal auswärts esse. Im Urlaub gehört es für mich einfach dazu, die lokalen Restaurants zu testen und meistens gehe ich abends essen. Würde ich jeden Tag kochen müssen, wäre das für mich kein Urlaub.
    Liebe Grüße
    Julie

    1. Hallo Julie,
      das sehe ich ganz genau so: Ich will auf keinen Fall jeden Tag kochen müssen. Ich koche eigentlich ganz gerne, aber wenn ich unterwegs bin, genieße ich das auswärts essen auch sehr. Wie du möchte ich mich durch die lokalen Restaurants futtern 😉

      Viele Grüße
      Magdalena

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